Archiv für die Kategorie „box2“

Zeichnungen, Bilder, Gekritzeltes: über die Jahreswende 2010/11 in einem Versicherungskalender festgehalten und abschließend in einem Film zusammengefasst – das sind die Szenen zum Film  ”Kopfreisen”.

Es wurde gespielt, mit Motiven, Formen und Sonstigem. Daher ist dies auch ein “SpielenFilm” . Mehr ist es nicht, auch nicht weniger. Es gibt keinen Spannungsbogen. Warum auch? Das Assoziative steht im Mittelpunkt und kann vom Betrachter, wenn er denn will, fortgeführt werden.

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“Kopfreisen” – so lautet der Titel des nächsten Filmes. Einige der Bilder sind hier in der Vorschau zu sehen: >>[...]


Das Buchalovthema ist ein Thema, das schon vor Jahren meinen Weg kreuzte und damals nur musikalisch umgesetzt wurde. In Film unten findet es nun seine interdisziplinäre Fortführung.

Dieser Film stellt eine wichtige Station in meinem Schaffen dar: Ich habe meine “Lust an der Komplexität” (Kentridge) umgesetzt und das Zeichnerische hat für mich eine große Bedeutung erlangt, die ich so nicht erwartet hatte und die sehr lustvoll war.

Wie es das Konzept “box2″ vorsieht, haben sich unterschiedliche,  aber ergänzende Disziplinen kreativen Gestaltens zu einer Einheit im Film verschmolzen. Die Geschichte von Buchalov und die Bilder stehen im Mittelpunkt, die Musik ergänzt. Und die Produktion geht nun aus der Phase des Erlernens der medialen Technik in die Phase der Anwendung bzw. Vertiefung der technischen Kenntnisse über.

Eine lange, arbeitsintensive Phase zu diesem Thema hat damit ein vorläufiges Projektende gefunden.

Die Vorarbeiten zum Film sind hier zu sehen Teil 1 >>[...] und hier Teil 2 >>[...]





Diesmal stand am Anfang nicht die inhaltliche Idee, sondern die Musik. Zu der Musik von Frank Preuss mussten die Bilder gefunden werden. Dies hat seine Zeit gedauert, denn diverse Ideen, die auch in Skizzen einmündeten, wurden geboren und wieder verworfen. Am Ende blieb die einfache, direkte Umsetzung des Themas “Traurigkeit”, mit Hilfe des “iPhones”. Denn das war es, was Franks Musik an Stimmung hervorrief: eine tiefe Traurigkeit, die sich in einem / meinem Gesicht niederschlug.







Der gedankliche Prozess blieb bruchstückhaft – das Thema “Dialog”, Projektarbeit für eine BBK – Ausstellung im Oktober 2010 –  erschloss sich nur schwer. Ich glaube: es ist letztlich ein “ausgreitzes und oft aufgegriffenes” Thema.

Der Reiz  bestand aber dennoch im Aufspüren der Wurzeln, dem Freilegen der  Quellen, die diesen Begriff zu einem Positiven gemacht haben und mit dem sich heute viele Aktionen, Projekte oder Institutionen schmücken. Die Beschäftigung mit dem Begriff  führte mich in meine Schülerzeit – zurück zu Sokrates.


Die Skizzen und Entwürfe zum Video geben einen Eindruck davon, was  inhaltlich im Zentrum steht. Es geht um die existentielle Frage: was bleibt?


blackbox8“box2″ ist eine/meine Theaterbühne und Arbeitsfläche im Kleinen: 1,4m x 1,4m x 1,4m und steht in meinem Atelier auf einem großen fahrbaren Tisch.

“box2″ ist  ein Projekt – mein Videoprojekt, denn unter diesem Projekttitel werden zukünftig alle Videoprojekte, die mit Hilfe der “box2″ erstellt worden sind, veröffentlicht.

“box2″ ist aber mehr: es ist die Summe der Zeichnungen, Storyboards, Drucke, Objekte, Filme und Musik.

box2″  hat einen Vorgänger: “die black box” von William Kendridge, entstanden 2005. “box2″ ist ein Nachbau dieser “black box”.