Meine Beschäftigung mit dem Floralen geschieht in zwei teilweise parallel laufenden Prozessen: Blumen wahrnehmen und Blumen brechen. Zu Letzterem zählen die Scherenschnitte.

Die kritische Auseinandersetzung mit dem Blumenmotiven musste zwangsläufig zur Beschäftigung mit dem Thema “Kitsch” führen. Diese Zeichnungen sind auf dem iPad entstanden.

“Wunderschön” sagen die, die sich auf kitschige Objekte einlassen. “Wunderschön” sagen die, die sie auch verwenden.

Es war an der Zeit, eine Übersicht der in den letzten Jahren thematisch entstandenen Skizzen und Zeichnungen zu erstellen. Denn eine Übersicht schafft Klarheit und Ordnung. Hier ist sie:

 

 

Teile des Fundus an “schrägen Bildern” aus meiner persönlichen fotografischen Materialkiste habe ich mit der Vielzahl der bisher gezeichneten Blumen in Form von Collagen auf dem iPad zusammengebracht – Stichwort: das Florale brechen. Oder: Irritation erzeugen.

Dieser Film “Surium 2″ ist die inhaltliche Fortsetzung des Filmes “Surium – der süße Stoff”. Es ist der zweite Teil. Damit ist das Thema “Surium” als Ganzes abgeschlossen.

Zufrieden – nicht zufrieden? Was bleibt? Hat es sich gelohnt? Unter diesen Fragestellungen habe ich in diesem Jahr das gemeinsame Projekt “offene Ateliers Geldern”  gesehen. Ich weiß, dass es sich stark um eine “output – orientierte” Sichtweise handelt.

Und ich bin im Ergebnis sehr zufrieden. Mehr als zufrieden:

Die Besucherzahlen waren sehr hoch.

Die Themenprojekte “Surium2″ und “Blumen” standen im Mittelpunkt der Gespräche – wie erhofft.

Für meinen Blog “Buchalovs Blog” konnte reichlich geworben werden, mit positiven Konsequenzen für die Zugriffszahlen.

Das Gitarrenkonzert von Frank Preuss lockte viele Zuhörer und Betrachter an.

Es herrschte ene Athmosphäre der Wertschätzung, der Akzeptanz, und der Freude, sich wiederzusehen.

Also: ich bin zufrieden. Aufwand und Ergebnis standen in einem guten Verhältnis. Was will man mehr.

Hier einige fotografische Eindrücke:

Die traditionelle Form der Darstellung von Blumen sollte “gebrochen” werden – so mein Anspruch. Auf dem Weg dorthin sind die folgenden “Tusche – Aquarelle – Bilder” entstanden. Sie sind ein Endergebnis, aber irgendwie auch ein Zwischenschritt. Ihre malerische Umsetzung als Bilder auf großen Holzplatten oder als Wandgemälde könnte ich mir auch sehr gut vorstellen – wenn sich eine projektbezogene Ausstellung oder entsprechende Räume oder Wände finden.

 

Die Beschäftigung mit Blumen ist schwierig, da das Thema ein “Abgegriffenes” ist und sich die Frage nach dem eigenständigen Ansatz stellt und vielleicht nicht lösbar erscheint. Ich habe mich dem Vorhaben dennoch gestellt. Hier die ersten Ergebnisse: